SP60+ Resolution für ein Nationales Gesundheitsgesetz

Die SP60+ Schweiz fordert einen grundlegenden Richtungswechsel in der Gesundheitspolitik: weg vom teuren Konkurrenz- und Versicherungsdenken, hin zu einem menschen- statt profitorientierten Gesundheitssystem als Service public. An ihrer 14. Mitgliederkonferenz hat die SP60+ dafür drei Pfeiler bekräftigt – ein nationales Gesundheitsgesetz, eine öffentliche Einheitskasse und sozial gerechte, an der Leistungsfähigkeit ausgerichtete Prämien.

Gestützt auf die Empfehlungen der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), des Bevölkerungsrats 2025 und des «Denknetz»-Dokuments «Wohlstand statt Erschöpfung» fordert die SP60+ mit ihrer Resolution eine kohärente Gesundheitspolitik mit folgenden Eckpunkten:

  • Das Gesundheitssystem – Gesundheitsförderung, Krankheits- und Unfallprävention sowie medizinisch-psychosoziale Versorgung – wird als Service public bereitgestellt.
  • Eine öffentliche Einheitskasse nach dem Vorbild der Suva deckt die obligatorischen Leistungen; die Prämien richten sich an der Leistungsfähigkeit der Versicherten aus.
  • Der Bund legt die strategischen Leitlinien fest, koordiniert die Kantone und stärkt eine integrierte Gesundheitsvorsorge, die die Abhängigkeit der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt anerkennt.
  • Der Bund regelt die Erhebung und Nutzung der Daten, die zur Steuerung des Systems und für die öffentliche Forschung nötig sind.
Beitragsbild: sp-ps.ch
 

Weiterführende Informationen:

– SP60+: https://www.sp-ps.ch/artikel/sp60-fordert-wirksame-reformen-fuer-ein-solidarisches-gesundheitssystem/

– Resolution an den Parteirat: https://www.sp-ps.ch/wp-content/uploads/2025/06/SP60_Resolution_Gesundheitssystem_def_de.pdf

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